Fakten:

Leben ist egoistische Konkurrenz um Ressourcen, Kooperation ist unwahrscheinlich, aber hilfreich.

Das Leben hat keinen Plan und passiert einfach – Leben ist opportunistisch.

Leben ist eine Minimallösung.

Menschen werden eher nach ihrem Skelett, neuerdings auch nach ihren Gesichtern, als nach ihrem Gehirn bewertet.

 

Strategien:

Archaisches Verhalten zu heucheln, um nicht nachgeben zu müssen, kann hilfreich sein.

Das Leben ist nicht aufgeschlossen gegenüber nicht bewährten Abhängigkeiten. Intelligenz kann dazu dienen, stabile Abhängigkeiten zu lokalisieren und auf penetrante und doch subtile Art und Weise diese versuchen zu etablieren.

Es gilt, harte Kanäle zu etablieren, die mehr “weiche” Generösität der Individuen untereinander ermöglichen und dennoch nicht den Naturgesetzen widersprechen.

 

Fazit:

Das Leben sollte diese Fakten verinnerlicht haben, um die Autopoiesis zu garantieren. Diese Fakten können aber auch explizit gelernt und – wie hier – formuliert werden. Eine bereits bewährte Expression dieser Fakten sollte angestrebt werden, um sie aus dem Bewusstsein auszublenden.